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Mundgeruch


Der Fachbegriff für Mundgeruch ist Halitosis. Darunter wird ein unangenehmer Geruch aus der Mundhöhle verstanden. Nach dem Aufwachen kennen viele von uns einen zunächst etwas komischen Geschmack im Mund sowie das Gefühl, Mundgeruch zu haben. Meist legt sich dieses jedoch nach dem ersten Zähneputzen am Tag. Sofern sich der Mundgeruch jedoch über einen längeren Zeitraum hält und sich nicht nach dem Zähneputzen verflüchtigt, ist dies für die Betroffenen belastend. Halitosis ist ein unangenehmes Thema, über das ungern gesprochen wird. Dabei kommt Mundgeruch sehr häufig vor und in den meisten Fällen kann schnell Abhilfe geschaffen werden. 

Ursachen von Mundgeruch


Verantwortlich für Mundgeruch sind gemäß Studien in mehr als 95% der Fälle Bakterien, die in der Mundhöhle angesiedelt sind. Bakterien gehören in jeden Mundraum, sie sitzen auf den Zähnen und den Schleimhäuten. Mundgeruch entsteht durch Gase, die die Bakterien beim Zersetzen von Nahrungsbestandteilen produzieren. Auch Mundtrockenheit (Xerostomie) sorgt häufig für einen unangenehmen Atem.

Es wird nicht ausreichend Speichel produziert, um den Mund feucht zu halten und dadurch auch zu reinigen.

Handelt es sich um einen sehr säuerlichen Mundgeruch, können Probleme an der Speiseröhre – wie beispielsweise häufiges Sodbrennen (Reflux) – oder im Magen-Darm-Trakt dafür verantwortlich sein.

Möglichkeiten der Behandlung


Häufig kann durch eine Optimierung der Mundhygiene die Anzahl der Bakterien beziehungsweise der Fäulnisbakterien in der Mundflora reduziert und der Mundgeruch reduziert oder ganz beseitigt werden. Wichtig zu wissen ist, dass alleiniges Zähneputzen, mindestens zweimal täglich, für dauerhaft frischen Atem nicht ausreichend ist, denn die Zahnzwischenräume nehmen 30% der Gesamtzahnoberfläche ein. Daher ist es sehr wichtig, einmal täglich vor dem Zähneputzen die Zahnseide zu Hilfe zu nehmen und idealerweise zusätzlich Interdentalbürsten zu nutzen. Wichtig ist dabei die richtige Größe, um sich nicht bei der Reinigung zu verletzen. Bei einem Besuch in unserer Praxis gibt Ihnen unser spezialisiertes Prophylaxe-Team gerne Tipps für die richtige Handhabung, so dass Sie auch die schwer erreichbaren Stellen im Mund säubern können.

Bakterien sitzen auch auf den Schleimhäuten. Einen großen Anteil der Bakterienbesiedelung trägt hierbei die Zunge. Für sie gibt es spezielle Hilfsmittel zur Reinigung. Besser geeignet als eine Zahnbürste ist ein extra dafür vorgesehener Zungenreiniger (Zungenschaber).
Eine Mundspülung kann das häusliche Hygieneprogramm abrunden. Am besten eignet sich hierbei eine Lösung, die keinen Alkohol enthält und für einen frischen Atem sorgt.

Gerade bei älteren Patienten besteht zusätzlich die Möglichkeit, dass sich die Bakterien auf der Oberfläche eines herausnehmbaren Zahnersatzes anlagern. Die gründliche Reinigung dieses Zahnersatzes ist daher zusätzlich zur gewohnten Mundhygiene nötig und sollte am besten mit einer speziell dafür vorgesehenen Prothesenbürste durchgeführt werden.

Natürlich gibt es auch einige Stellen im Mund, die man selbst zuhause nur schwer oder nicht erreichen kann. Für diese gibt es uns 12. Mindestens halbjährlich sollte eine Professionelle Zahnreinigung (PZR) durchgeführt werden. Dort können wir auch Bereiche reinigen, die der häuslichen Mundhygiene nicht zugänglich sind. Dies sind zum Beispiel die Bereiche leicht unterhalb des Zahnfleischs oder weit hinten im Mund. Außerdem lässt sich eine Zahnreinigung super mit der regelmäßigen Kontrolle beim Zahnarzt beziehungsweise der Zahnärztin verbinden. Dabei können wir zusätzlich Faktoren, die für schlechten Geruch aus der Mundhöhle verantwortlich sein können, diagnostizieren und gegebenenfalls unmittelbar behandeln. Verantwortlich können beispielsweise sein: Kariöse Läsionen der Zähne, die mit einer Füllung therapiert werden müssen, insuffizienter Zahnersatz, der ausgetauscht werden muss oder auch eine chronisch entzündliche Erkrankung des gesamten Zahnhalteapparats, die sogenannte Parodontitis.
Fazit: Bei Anzeichen von langanhaltendem, schlechtem Atem und Mundgeruch trotz eigener intensiver Hygienebemühungen sollte die Zahnarztpraxis aufgesucht werden. Es gibt Gründe für Halitosis, die behandelt werden müssen und mit Tipps vom Spezialisten kann dem schlechten Atem erfahrungsgemäß sehr leicht gemeinsam der Kampf angesagt werden.

Die häufigsten Fragen zum Thema Mundgeruch:

Den eigenen Mundgeruch wahrzunehmen, ist leider nicht so leicht. Häufig ist es daher ratsam, eine vertraute Person zu befragen, wenn Sie selbst Ihren Atem betreffend ein ungutes Gefühl haben. Alternativ können Sie Ihre Zahnarztpraxis darauf ansprechen. Sollte festgestellt werden, dass eine Halitosis vorliegt, suchen wir mit Ihnen direkt nach den möglichen Ursachen.

Bakterien im Mundraum sind die Ursache für Mundgeruch. Nicht immer ist eine unzureichende Mundhygiene der Auslöser für die vermehrte Ansiedelung geruchsbildender Mikroorganismen. Um anderweitige Ursachen für Mundgeruch zu identifizieren, sollte die Zahnarztpraxis aufgesucht werden. Wir inspizieren Ihre Mundhöhle ganz genau – sowohl Zähne als auch Schleimhäute. Häufig finden sich im Mund dann behandlungsbedürftige Befunde wie kariöse Stellen, insuffizienter Zahnersatz oder eine chronisch entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparats (Parodontitis). Bei der Untersuchung können Befunde wie diese ausgeschlossen oder diagnostiziert und unmittelbar behandelt werden.
Sind Erkrankungen der Speiseröhre oder des Magen-Darm-Traktes für den Mundgeruch verantwortlich, wird ein Arzt für Gastroenterologie versuchen mit speziellen Untersuchungen die Ursache hierfür zu finden.

Mit diesen fünf Tipps sind Sie bestens gegen den schlechten Geruch aus der Mundhöhle gerüstet:

  1. Zahnbürste: Mindestens zweimal täglich für jeweils nicht weniger als 2 Minuten putzen, idealerweise mit einer fluoridhaltigen Zahnpasta.
  2. Zahnseide/Zwischenraumbürstchen: Bitte nicht vergessen, denn diese helfen dabei, Nahrungsreste aus den Zwischenräumen der Zähne zu entfernen, an denen ebenfalls viele Bakterien angesiedelt sind.
  3. Zungenreiniger sind sehr effektive Helfer zur Entfernung geruchsbildender Bakterien von der Zunge.
  4. Eine Mundspülung kann das häusliche Hygieneprogramm unterstützen und zusätzlich für frischen Atem sorgen.
  5. Halbjährliche professionelle Zahnreinigung und Kontrollbesuche beim Zahnarzt zur Prophylaxe von Karies und Co. nicht vergessen.

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