Parodontitis

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Neuer Halt für Ihre Zähne: Wir sind Ihr Zahnarzt für die Parodontitis-Behandlung


Wer mit den eigenen Zähnen bis ins hohe Lebensalter glänzen kann, hat nicht nur Glück, sondern fast immer auch einiges dafür getan.
War früher vor allem die Karies Hauptursache für Zahnverlust, ist es heute die Parodontitis, die im Volksmund oder in der Werbung fälschlicherweise oft Parodontose genannt wird. Statistisch ist jeder Vierte über 40 Jahren betroffen, jedoch nicht selten auch jüngere Menschen.

Bei der Parodontitis handelt es sich um eine chronisch-entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates (Parodontium), die zum Zahnverlust führen kann. Nicht der Zahn ist also krank, sondern vielmehr das Gewebe, das ihn im Kieferknochen verankert und ernährt. Die Entzündung zerstört die Fasern, die den Zahn festhalten. Setzt sich dieser Prozess ungehindert fort, lockert sich der Zahn und es kommt schließlich zum Zahnverlust.

Das Heimtückische an der Erkrankung ist, dass sie meist ohne Schmerzen schleichend fortschreitet und oftmals zunächst nicht erkannt wird. Kritisch ist zudem die Tatsache, dass eine unbehandelte Parodontitis als dauerhafte Entzündung unter Umständen auch schwerwiegende Auswirkungen auf die Allgemeingesundheit haben kann.
Wir helfen Ihnen sehr gerne, damit es bei bei Ihnen gar nicht erst soweit kommt – das ist uns und unserem Prophylaxe Team eine Herzensangelegenheit.

Woran erkennt man eine Parodontitis?


Obwohl eine Parodontitis in den meisten Fällen lange Zeit schmerzlos verläuft, gibt es dennoch einige Warnsignale, die auf eine Erkrankung des Zahnhalteapparates hindeuten:

  • Zahnfleischbluten – beim Zähneputzen, bei der Zwischenraumpflege oder auch spontan
  • Rötung und Schwellung
  • Rückgang des Zahnfleisches
  • Empfindliche Zahnhälse
  • Dauerhafter Mundgeruch
  • Unangenehmer Geschmack im Mund
  • Zahnfleischtaschen
  • Änderung der Zahnstellung bzw. Zahnwanderung
  • Länger werdende, gelockerte Zähne

Wie behandelt man eine Parodontitis?


Üblicherweise gliedert sich eine systematische, professionelle Parodontitis-Behandlung in drei Phasen:

1. Initial- und Hygienephase
Im ersten Schritt geht es zunächst einmal darum, den akuten entzündlichen Prozess in Ihrem Körper zu stoppen. Die geschieht im Rahmen von drei Vorbehandlungen, die einer professionellen Zahnreinigung (PZR) ähneln. In der zweiten Behandlung wird zusätzlich eine Messung der Zahnfleischtaschen durchgeführt (Parodontalbefund). Dieser dient einer ausführlichen Diagnose der Erkrankung und der Prognosebeurteilung erkrankter Zähne. Im Rahmen der dritten Vorbehandlung erfolgt ein Therapiegespräch sowie eine patientenindividuelle Mundhygieneunterweisung um den langfristigen Behandlungserfolg zu sichern.

2. Eigentliche Parodontitistherapie 
Unter lokaler Betäubung werden die für den Krankheitsprozess primär verantwortlichen Bakterien in den Zahnfleischtaschen beseitigt. Mit speziellen Hand-, Schall- und Ultraschallinstrumenten wird in einer Tiefenreinigung unter dem Zahnfleischrand der anhaftende bakterielle Biofilm (subgingivale Reinigung) beseitigt. In besonders schweren Fällen ist ein unterstützendes Antibiotikum sinnvoll.

3. Nachsorge, Befundevaluation und Erhaltungstherapie (UPT)
Einige Tage nach Abschluss der durchgeführten Parodontitis-Therapie werden die Zahnfleischtaschen kontrolliert. Etwa drei Monate später wird ein neuer Befund erhoben und das Ergebnis mit dem Anfangsbefund verglichen. In seltenen und schwer ausgeprägten Fällen sind nach der Befundevaluation weitere chirurgische Maßnahmen zusätzlich notwendig. Um den langfristigen Erfolg der Behandlung zu sichern, raten wir je nach Diagnosestellung und Schweregrad Ihrer Parodontalerkrankung im Anschluss zunächst quartalsweise bzw. in den Ihnen empfohlenen Intervallen UPT-Behandlungen inkl. professionellen Zahnreinigungen wahrzunehmen.

Die unterstützende Parodontitistherapie (UPT) ist von zentraler Bedeutung
Entscheidend für den langfristigen Erfolg und Zahnerhalt ist, dass Sie nach Abschluss der aktiven 3-Phasen-Parodontitis-Therapie ein Leben lang die unterstützende Parodontitistherapie (UPT) wahrnehmen. Das Intervall legen wir individuell auf Basis des Schweregrads der Parodontitis mit Ihnen fest, in der Regel liegt es bei 3-4 Terminen pro Jahr.
Die parodontale Nachsorge unterscheidet sich von einer professionellen Zahnreinigung, die jedoch in ihrem vollen Umfang ein wesentlicher Bestandteil der UPT ist. In deren Rahmen wird unter anderem der mikrobielle Zahnbelag professionell und mit modernster Technik (AIR-FLOW® PROPHYLAXIS MASTER von EMS) entfernt. Darüber hinaus wird in regelmäßigen Intervallen der Parodontalstatus festgehalten sowie die Tiefe Ihrer Zahnfleischtaschen gemessen. Diese werden bei Bedarf gereinigt, sofern die Messung ergeben hat, dass sie wieder tiefer geworden sind.
Wenn bakterielle Beläge zurückkommen, so kehrt auch die Parodontitis zurück. Unser auf die Parodontitis-Therapie spezialisiertes Prophylaxe-Team bespricht im Detail mit Ihnen, wie Sie mit effizienter häuslicher Mundhygiene die Zahnbeläge täglich zuhause selbst wirksam entfernen können. Sie erhalten individuelle Tipps und eine Anleitung zu geeigneten Mundhygieneinstrumenten und -techniken.

Serviceleistungen Ihrer Zahnarztpraxis in Köln


  • Offene und ehrliche Beratung
  • Neue Praxis mit digitaler Technik
  • Modernste Behandlungsmethoden
  • Kurze oder keine Wartezeiten
  • Flexible Öffnungszeiten
  • Kostenfreie Ratenzahlung möglich

Zahnarztpraxis für Parodontitis Behandlungen


  • Systematische, professionelle Parodontalbehandlung in drei Phasen
  • Durchführung ausschließlich durch auf Parodontitis-Behandlung spezialisierte Mitarbeiterinnen mit spezifischer Ausbildung
  • Modernste Technik mit dem AIR-FLOW® PROPHYLAXIS MASTER Gerät von EMS als höchstem Standard
  • Umfassender Service rund um den Heil- und Kostenplan in direkter Abstimmung mit Ihrer Krankenkasse
  • Berechnung transparent nach Aufwand

Weitere Fragen zu Parodontitis

Zahnfleischbluten ist weit verbreitet und manchmal auch durch eine mangelnde Mundhygiene begründet, aus der eine erhöhte Anzahl schlechter Bakterien in der Mundhöhle entsteht wenn die Zahnfleischtaschen entzündet sind. Sofern es während des Zähneputzens oder beim Essen blutet, deutet das auf eine Gingivitis (Zahnfleischentzündung) hin. Durch eine Professionelle Zahnreinigung in unserer Zahnarztpraxis und manchmal auch schon durch eigenes gründliches Reinigen lässt sich dies das Symptom oftmals beheben.

Wenn die Gingivitis allerdings entweder nicht als solche erkannt wird oder unbehandelt bleibt, kann sie in einen chronischen Zustand übergehen, der als Parodontitis (fälschlicherweise auch als „Parodontose“ bezeichnet) bekannter ist.

In dem Fall ist die Entzündung nun nicht mehr nur auf das Zahnfleisch beschränkt, sondern betrifft den kompletten Zahnhalteapparat. Diese chronische Erkrankung führt zu einem Knochenabbau der Kieferknochen und des Zahnhalteapparates sowie schlussendlich ohne Parodontalbehandlung (auch Parodontitisbehandlung oder fälschlich Parodontosebehandlung genannt) zur Lockerung und letztlich zum Verlust der Zähne. Faktoren wie beispielsweise Rauchen und Diabetes mellitus begünstigen das Entstehen der Erkrankung.

Parodontitis ist eine Infektionserkrankung und daher auch ansteckend. Deshalb gilt es die verschiedenen Wege einer möglichen Ansteckung im Auge zu behalten.

Parodontitis wird von einer bestimmten Gruppe aggressiver Bakterien ausgelöst und gilt ab einem Alter von 40 Jahren als häufigster Grund für den Verlust eines Zahnes. In zahlreichen wissenschaftlichen Studien der Parodontologie wurde nachgewiesen, dass Parodontitis als echte Infektionskrankheit ansteckend ist. Aus diesem Grund können Personen, die sich nahestehen, z.B. Partner, Geschwister, Eltern und ihre Kinder untereinander zu einem Risiko werden. So kann eine geteilte Trinkflasche oder ein Kuss zur Übertragung der parodontopathogenen Keime und damit der Erkrankung führen.

Daher gilt es, im Falle des Auftretens von Symptomen, z.B. Mundgeruch, Bluten des Zahnfleischs, verlängerten Zahnhälsen oder einer fühlbaren Lockerung der Zähne unsere Zahnarztpraxis für eine Kontrolluntersuchung aufzusuchen. Eine rechtzeitig erfolgte Parodontalbehandlung schützt Sie vor Zahnverlust und Angehörige vor einer Ansteckung. Langfristiger Zahnerhalt mit einem gesunden Kieferknochen ist mit einer rechtzeitigen und einmaligen professionellen Parodontalbehandlung möglich.

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