Zähneknirschen: Ursachen, Folgen und Behandlung in Bonn

Zähneknirschen: Stress & Anspannung als Auslöser Nr.1


Redewendungen wie „die Zähne zusammenbeißen“ haben sich nicht grundlos etabliert und beschreiben die bekannte und oftmals ursächliche Verbindung zwischen unseren Zähnen und unserer Psyche. Studien zufolge knirscht bereits jeder fünfte bis zehnte Deutsche mit den Zähnen. Die am stärksten betroffene Altersgruppe liegt zwischen 20 und 45 Jahren.

Wir legen Ihnen ans Herz: Schauen Sie sich Ihre Zahnreihen in Ruhe im Spiegel an. Sofern Sie Abplatzungen in der Gegend des Zahnhalses entdecken oder sehen, dass Ihre Eckzähne keine Eckzahnspitze mehr haben, empfehlen wir Ihnen die Behandlung des Zähnepressens in unserer Zahnarztpraxis in Bonn. Das Gleiche gilt im Falle von morgendlichen Schmerzen im Kiefergelenk oder diffusen Kopf- oder Gesichtsschmerzen.

Wir sind Ihre Zahnarztpraxis für die erfolgreiche Therapie bei Zähneknirschen und CMD!


Bei Zähneknirschen und CMD ist unsere Praxis in Bonn der richtige Ansprechpartner für Sie. Durch eine frühzeitige Therapie des Zähneknirschens können wir weitere Zahnschäden oder gar die Abnutzung Ihres Kiefergelenkes oder die Entstehung einer CMD vermeiden.

Unsere Aufbissschienen fertigen wir in Zusammenarbeit mit top Dental-Laboren aus der Region Bonn, die uns kurze Wege und eine höchst vertrauensvolle Zusammenarbeit bieten. Darüber hinaus arbeiten wir im Bereich der CMD mit spezialisierten Manual- und Physiotherapeuten sowie Osteopathen aus dem Raum Bonn zusammen, immer mit dem Ziel, Ihre CMD-Problematik möglichst ursächlich und ganzheitlich zu betrachten.

Gemeinsam als gesamtes Praxis-Team in Bonn möchten wir Ihnen Abhilfe bei Zähneknirschen und den damit verbundenen Folgen leisten und stehen Ihnen dabei mit all unseren Service-Leistungen – wie kurzen oder keinen Wartezeiten sowie flexiblen Öffnungszeiten – gerne zur Seite.

Christoph und Lisa Gründer Lieblings-Zahnarzt Bonn
Dr. Christoph Piest und Lisa Piest Gründer von Lieblings-Zahnarzt Bonn
  • Adresse

Vivatsgasse 2
53111 Bonn
0228 76364990

  • Öffnungszeiten

Montag: 8 – 13 Uhr & 13:30 – 18:30 Uhr
Dienstag: 8 – 13 Uhr & 13:30 – 18:30 Uhr
Mittwoch: 8 – 13 Uhr & 13:30 – 18:30 Uhr

Donnerstag: 8 – 13 Uhr & 13:30 – 18:30 Uhr
Freitag: 8 – 13 Uhr & 13:30 – 17:30 Uhr

Behandlung bei Zähneknirschen: Aufbissschiene und Entspannungsverfahren


Allgemein gilt: Bei rechtzeitiger Diagnose und Behandlung – zum Beispiel in unserer Lieblings-Zahnarzt Praxis in Bonn – ist die Prognose positiv. Folgeschäden an den Zähnen bzw. Ihrem Gebiss lassen sich in den meisten Fällen durch die passende Therapie vermeiden.

Therapie mit Aufbisschienen

Eine unserer effektivsten Methoden zur Behandlung von Zähneknirschen und den Konsequenzen einer CMD ist z.B. eine Schienentherapie mit einer maßgeschneiderten Aufbissschiene (Okklusionsschiene). Diese Schiene wird über Nacht getragen, um die Zähne vor dem Knirschen zu schützen. Es gibt verschiedene Arten von Aufbissschienen, darunter die Michigan-Schiene. Die Michigan-Schiene ist eine spezielle Art von Aufbissschiene, die dazu entwickelt wurde, den Kiefer in seiner natürlichen Position zu halten und so das Knirschen zu verhindern.

Therapie der CMD: Funktionsdiagnostik und Physiotherapie

Im Rahmen einer ausführlichen Untersuchung Ihres Kiefergelenks (Funktionsdiagnostik) können wir das Ausmaß des Zähneknirschens in unserer Praxis in Bonn einschätzen. Sofern die Symptome und der Zahnstatus Ihres Gebisses auf Bruxismus hindeuten, wird eine passende Therapie in Form einer Aufbisschiene eingeleitet. Um Verspannungen im Kiefergelenk und im Nacken zu lösen, die häufig bei Menschen mit Zähneknirschen im Rahmen einer CMD auftreten, empfehlen wir in unserer Praxis in Bonn darüber hinaus prinzipiell alle Maßnahmen, die eine angespannte Muskulatur entspannen. Physiotherapie kann eine sinnvolle ergänzende Therapie sein, während derer Patienten auch Tipps für Übungen zu Hause oder zur Korrektur von Fehlhaltungen im Alltag, z.B. am Arbeitsplatz, erhalten.

Auf den Punkt gebracht: die Ursachen für Zähneknirschen


„Die Zähne zusammenbeißen und durch“ – Aufgestauter Druck und Stress kann unbewusst an die Kaumuskeln (Muskeln des Kauapparates) weitergegeben werden, so dass sich dieser dauerhaft verkrampft. Die Folge daraus wird als Zähneknirschen bzw. in der Fachsprache Bruxismus bezeichnet. Zähne und Psyche hängen also eng zusammen, was in den meisten Fällen Auslöser für das Zähneknirschen ist. Aber auch andere Faktoren können Knirschen und die Verkrampfung der Kiefermuskeln begünstigen – beispielsweise nicht ideal sitzende Füllungen, Inlays oder sonstiger Zahnersatz.

Wenn sich die Ursache des Zähneknirschens nicht klar diagnostizieren lässt, sprechen wir in unserer Bonner Praxis vom primärem Bruxismus, der wie oben beschrieben oftmals in Stress und Psyche begründet sein kann. Sofern hingegen der Grund für das Knirschen klar erkennbar ist, beispielsweise durch Medikamente oder Schlafstörungen, bezeichnen wir dies als sekundärer Bruxismus.

Im Allgemeinen betiteln wir das Zähneknirschen als so genannte Parafunktion, weil das Knirschen selbst keinen wirklichen Zweck erfüllt.

Auswirkungen von Zähneknirschen: Schäden an den Zähnen und CMD


Menschen, die von Zähneknirschen betroffen sind, pressen die Zähne des Ober- und des Unterkiefers aufeinander oder reiben sie gegeneinander. Im Unterbewusstsein, vor allem im Schlaf, sind unsere natürlichen Schutzreflexe der Kiefermuskeln gegen ein zu starkes Kauen nicht vorhanden. Daher erfolgt das Knirschen oft sogar mit bis zu zehnfach stärkerer Beißkraft als beim normalen Kauen. Um genau zu sein: mit bis 480 Kilogramm pro Quadratzentimeter. Dieser enorme Druck des Kaumuskels kann langfristige Schäden an der Zahnsubstanz verursachen. Zumeist geschieht es unterbewusst und im Schlaf (Schlafbruxismus bzw. nocturnaler Bruxismus), alternativ in Situationen unter starker Anspannung (Wachbruxismus bzw. diurnaler Bruxismus).

Zähneknirschen kann sich zudem negativ auf Kiefergelenk und Kaumuskulatur auswirken. So kann sich aus nächtlichem Zähneknirschen mit der Zeit eine CMD („craniomandibuläre Dysfunktion”) entwickeln. Typische Anzeichen für diese Funktionsstörung des Kausystems, die das gesamte System aus Cranium (Schädel) und Mandibula (Unterkiefer), samt umgebender Sehnen, Nervenbahnen und Gesichtsmuskeln betrifft, sind Kopfschmerzen und Schmerzen im Nacken- und Rückenbereich, bis hin zu Ohrengeräuschen, Schwindel und Sehstörungen.

Patientenstimmen


Die häufigsten Fragen zum Thema Zähneknirschen


In erster Linie empfinden Betroffene nach dem Aufwachen oft eher diffuse Schmerzen an Zähnen und Kiefer, der sich steif oder müde anfühlen kann, vergleichbar auch mit einem Muskelkater der Kiefermuskeln bzw. Kaumuskeln. Viele weitere Anzeichen können jedoch auf Bruxismus hindeuten, beispielsweise:

  • Schmerzempfindliche Zähne
  • Abgeknirschte Eckzähne (keine Eckzahnspitze mehr)
  • Kauapparat/Kaumuskulatur reagiert empfindlich auf Druck
  • Abgeriebene Kauflächen ohne Kontur im Unterkiefer/Oberkiefer
  • Abdrücke der Zähne in Zunge und Wange
  • Risse und Absprengungen am Zahnschmelz (oft keilförmig)
  • Muskuläre Verspannungen der Kiefer-, Nacken- oder Gesichtsmuskulatur bzw. des Kaumuskels
  • Kopfschmerzen direkt nach dem Aufwachen
  • Knacken im Kiefergelenk
  • Schwierigkeiten bei der Mundöffnung
  • U.U. auch Verspannungen und Schmerzen im Rückenbereich

In erster Linie empfinden Betroffene nach dem Aufstehen oft Schmerzen an Zähnen und im Kieferbereich. Das Knirschen wirkt sich im Falle einer regelmäßigen Angewohnheit auch auf die Muskeln im Gesicht und Nacken aus, so dass Verspannungen und in Extremfällen auch Blockaden des Kiefers oder der Hals- und Nackenmuskulatur entstehen können. Daraus können wiederum Kopf- oder Rückenschmerzen resultieren, die oftmals von Patienten im ersten Moment nicht dem Knirschen der Zähne als mögliche Ursache zugeordnet werden.

Sofern die Angewohnheit des Knirschens über einen längeren Zeitraum auftritt, können die Kauflächen an Kontur bzw. Oberflächenbeschaffenheit verlieren, weil die Zähne stetig weiter abgeschliffen werden. Der Zahnschmelz – dies ist die äußere, harte Hülle des Zahns – kann dann Risse bekommen, bis der Zahnschmelz teilweise abplatzt und man im z.B. an den Zahnhälsen einen keilförmigen Defekt erkennen kann. In seltenen Fällen können Zähne sogar vollständig brechen, so dass ein Zahnverlust ggf. unvermeidbar ist. Sichtbar wird eine entsprechende fortgeschrittene Entwicklung des unbehandelten Zähneknirschens auch durch zurückgehendes Zahnfleisch sowie die Freilegung empfindlicher Zahnhälse. Unter Umständen können auch Füllungen, Inlays oder sonstiger Zahnersatz (Kronen, Brücken) durch das Knirschen beschädigt werden. Sofern die Gelenkscheiben (Discus articularis) verrutschen, wird die richtige Mundöffnung sehr schwierig.

Wenn Sie oder ggf. Ihr Partner bemerkt, dass Sie tagsüber (Wachbruxismus) oder nachts (Schlafbruxismus) öfter mit den Zähnen knirschen bzw. diese aneinander reiben oder fest aufeinanderpressen, empfehlen wir Ihnen einen Besuch in unserer Zahnarztpraxis, damit wir die Ursachen näher untersuchen und die auftretenden Symptome nach einer Funktionsanalyse mildern können, z.B. durch die Therapie mit einer individuellen Aufbissschiene (Okklusionsschiene).

Sofern eine nicht gut sitzende Füllung, ein Inlay oder sonstiger Zahnersatz der Auslöser fürs Knirschen ist, kann dies in den meisten Fällen recht problemlos durch Abschleifen der betroffenen Oberflächen gestoppt werden.

Die Maßanfertigung einer Aufbiss-Schiene (Okklusions- bzw. Michiganschiene) aus transparentem Kunststoffmaterial schafft oftmals Abhilfe. Der unmittelbare Kontakt der Zahnreihen bzw. Zähne des Ober- und des Unterkiefers beim Beißen wird dadurch verhindert und der Zahnschmelz sowie Zahnhalteapparat geschützt und zeitgleich die Kiefergelenke entlastet.
Zudem können wir im Bedarfsfall Physiotherapie mit Schwerpunkt Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) verschreiben. Entsprechende physiotherapeutische Übungen fördern die Durchblutung, lockern die Muskeln und trainieren die Bewegungen des Kiefers. Auch zu Hause lässt sich dem Zähneknirschen durch entsprechende entspannende Übungen eines Physiotherapeuten vorbeugen.
In seltenen Fällen sind beim Zähneknirschen in der Therapie ergänzend und für begrenzte Zeit auch schmerzlindernde Medikamente oder muskelentspannende Mittel (Muskelrelaxans) ratsam.

Gemäß wissenschaftlichen Studien empfindet fast jeder Dritte vom Zähneknirschen Betroffene diffus oder lokale Mund- und Gesichtsschmerzen. In diesen Fällen wird allgemein von einer Craniomandibulären Dysfunktion (CMD) als Bezeichnung für eine Fehlfunktion des Kiefergelenks und der Kaumuskulatur gesprochen. Eine solche CMD kann sich z.B. ausdrücken durch Schmerzen im Kiefergelenksbereich. Während sich unsere zahnärztliche Behandlung in erster Linie auf eine maßgeschneiderte Schienentherapie mit einer Aufbiss-Schiene (Okklusionsschiene) aus transparentem Kunststoffmaterial bezieht, kann es je nach Symptomen und Entwicklung sinnvoll sein, auch Physiotherapeuten oder Ärzte anderer Fachrichtungen aufzusuchen.

Dass auch Kinder mit den Zähnen knirschen, ist nichts Ungewöhnliches. Im Normallfall ist dies nicht schädlich, selbst wenn das Knirschen im Milchgebiss deutliche Spuren hinterlässt. Erst im Anschluss an das Durchbrechen der bleibenden Zähne sollte das Knirschen aufhören und der Zahnhalteapparat geschützt werden. Vorher ist das Knirschen meistens ein normaler Vorgang, der aus dem starken Wachstum des Kiefers resultiert. Sollten Eltern den Eindruck gewinnen, dass Stress oder Druck die Ursache und das kindliche Knirschen unnatürlich ist, empfehlen wir einen Termin in unserer Praxis, damit wir uns gemeinsam ein Bild machen können.

Zähneknirschen und CMD


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