skip to Main Content
Bewertung wird geladen...

Karies – Ursachen und Behandlung

Experten und Studien gehen davon aus, dass zwischen 94 und 98 Prozent aller über Achtzehnjährigen unter Karies bzw. den Folgen einer Kariesinfektion, früher auch Zahnfäule genannt, leiden. Damit ist Karies, welches umgangssprachlich oftmals vereinfachend als „Loch im Zahn“ bezeichnet wird, die weltweit am meisten auftretende Zahnerkrankung.

Diese Entzündung bzw. Infektion werden durch den Stoffwechsel von Bakterien verursacht, denn ihre Nahrung ist Zucker und als Stoffwechselprodukt scheiden die Bakterien Säuren aus. Diese Säuren wiederum lösen Mineralstoffe wie Calcium aus dem Zahn heraus und greifen den Zahnschmelz an. In der Zahnheilkunde nennen wir dies Demineralisation. Die Konsequenz sind bei fortschreitender Erkrankung ohne Behandlung die bekannten „Löcher“ im Zahn, die sich bis ins Zahninnere (bis hin zum Zahnnerven) ausbreiten können. Kariesbakterien leben in der Mundhöhle, insbesondere innerhalb der Zahnbeläge.

Der Begriff Karies hat seinen Ursprung im lateinischen Wort „caries“. Dies bedeutet „Morschheit“ oder „Fäulnis“ und beschreibt die durch Mikroorganismen entstehende Erkrankung eines Zahnes bzw. kariöse Läsion (Zahnfäule).

Karies ist im Grunde eine ansteckende Erkrankung, denn nahezu jeder von uns trägt Karies fördernde Bakterien in sich. Es ist demnach quasi unvermeidbar, sich vor Kariesbakterien langfristig zu schützen, da diese übertragen werden und wir uns so mit großer Wahrscheinlichkeit im Laufe unseres Lebens mit dem Karies-Erreger „Streptokokkus mutans“ infizieren. Dies führt jedoch nur dann zu einer Kariesinfektion und Beschwerden, wenn wir diesen Mikroorganismen den beschriebenen Nährboden zum Leben geben.

Modernste Technik ermöglicht eine sanfte und erfolgreiche Kariesbehandlung!

Eine Kariesbehandlung hat zum Ziel, dass die Ausbreitung der Karies-Infektion zunächst gestoppt und die betroffenen Bereiche anschließend nachhaltig abgedichtet werden, damit die Infektion nicht erneut aufflammt. Sofern sich die Karies nicht in einem ganz frühen Stadium befindet und noch rechtzeitig mit einer non-invasiven (Fluorid und Zahnseide) oder mikro-invasiven Behandlung (z.B. Infiltration bzw. Icon-Therapie) behandelt werden kann, ist in den meisten Fällen auch der Teil des betroffenen Zahns zu ersetzen, der kariesbedingt entfernt werden musste.

Für die Entfernung des bereits zerstörten Zahngewebes wird nur dieses betroffene Gewebe vom Zahnarzt zunächst präzise mit einem Diamantschleifer und einem Rosenbohrer abgetragen. Eine örtliche Betäubung sorgt dabei für eine nahezu schmerzfreie Behandlung. Der abgetragene Bereich des Zahns wird anschließend mit einer Füllung (wahlweise Compomer oder Komposit) oder alternativ auf Wunsch einem Inlay (wahlweise Keramik oder Gold) versorgt. Sofern der Zahn allerdings schon stärker beschädigt ist, kann eine maßgefertigte Teilkrone oder Krone als Zahnersatz notwendig sein. Eine Wurzelbehandlung ist dann notwendig, wenn durch die Kariesinfektion bereits die Zahnnerven geschädigt wurden.

Die häufigsten Fragen zur Karies

Milchzähne können ebenfalls Karies bekommen, auch bereits bei Kleinkindern. Allgemein sollten sich Eltern bestmöglich und mit Sorgfalt darum bemühen, dass Milchzähne möglichst kein Loch bzw. keine Karies bekommen, Zahnfüllungen daher nicht nötig werden und im Allgemeinen die Milchzähne nicht zuletzt aufgrund ihrer Funktion als Platzhalter für die bleibenden Zähne so lange wie möglich zum Kauen und zum Sprechen erhalten bleiben.

Da manche Milchbackenzähne sogar erst mit bis zu 12 Jahren durch den bleibenden Zahn ersetzt werden, ist eine Kontrolle der Fissuren (Kauflächen der Backenzähne) daher empfehlenswert – optional kann deren Versiegelung ratsam sein. Im Falle von fortgeschrittenem Kariesbefall ist auch bereits bei Kleinkindern eine Zahnfüllung sinnvoll, um den Zahnerhalt bis zum Durchbruch des bleibenden Zahns sicherzustellen. In unserer Zahnarztpraxis verzichten wir prinzipiell und aus Überzeugung auf Amalgamfüllungen

Ja, wir unterscheiden im Groben zwischen drei Typen von Karies:

  1. Oberflächenkaries
    An der flachen Außenseite der Zahnoberfläche auftretend, entsteht diese Art insbesondere dann, wenn sich Plaque festsetzt, weil die Erreger-Bakterien nicht rechtzeitig entfernt werden. Diese Art von Karies tritt im ersten Stadium auf und kann unter Umständen und unter der Voraussetzung sorgfältiger Mundhygiene mit Nutzung von fluoridhaltiger Zahnpasta sowie regelmäßigen Zwischenzahnreinigungen ohne Bohren und notwendigen Zahnersatz behandelt werden.
  2. Zahnhalskaries
    Diese Art der Karies tritt an der Oberfläche des Zahnhalses auf. Im Allgemeinen handelt es sich um eine häufige Art bei Erwachsenen, die meist mit einer besonderen Zahnempfindlichkeit und normalerweise größeren Beschwerden bzw. Zahnschmerzen einhergeht. Im Gegensatz zu Oberflächenkaries entsteht Zahnhalskaries dort, wo nicht ausreichend schützender Zahnschmelz vorhanden ist, so am Zahnhals. Wenn der Zahnhals, so wie es sein sollte, vom gesunden Zahnfleisch umgeben ist, wird Zahnhalskaries vorgebeugt. Sofern die Zahnhälse allerdings freiliegen, zum Beispiel aufgrund einer Parodontitis, können Kariesbakterien an den ungeschützten Bereichen des Zahnes Schäden verursachen. In diesem Stadium ist eine schnelle Kariestherapie unbedingt nötig, um Auswirkungen auf die Wurzel zu verhindern und damit das Risiko des Zahnverlustes zu mindern.
  1. Grübchen- / Fissuren-Karies
    Diese Art der Karies tritt an den Kauflächen der Backenzähne (Okklusalflächen) auf. Verbleibende Speisereste in den Fissuren in Verbindung mit erschwerten Reinigungsmöglichkeiten in den feinen Spalträumen der Fissuren begünstigen die Entstehung. Gleichzeitig lässt sich mit der richtigen Putztechnik gegen diese Art Karies vorgehen. Die Fissuren-Karies ist in manchen Fällen in der Diagnose schwieriger, weil die oberflächliche Schmelzläsion sehr gering sein kann, selbst wenn sich die Infektion im Dentin bereits weit ausgebreitet hat. Die Therapie dieser Kariesform sieht die Entfernung der Bereiche des Zahnschmelzes vor, die bereits beschädigt sind. Im Anschluss wird das befallene Dentin sorgfältig und schichtweise vorsichtig entfernt, ohne das Zahnmark (Pulpa) anzugreifen. Abschließend wird der Zahn mit einer Füllung oder einem Inlay versorgt. In unserer Zahnarztpraxis verzichten wir bei der Auswahl an verschiedenen Optionen von Zahnfüllungen prinzipiell und aus Überzeugung auf Amalgamfüllungen.

 

Nach der Kontrolluntersuchung Ihrer Zähne in Verbindung mit einem Röntgenbild in unserer Zahnarztpraxis können wir sagen, ob und an welchem Kariestyp Sie erkrankt sind.

Bereits in den 1970er-Jahren, genauer in den „Turku-Zuckerstudien“ von 1972 und 1975 wurde die antikariogene Wirkung von Xylit (Xylitol) in Finnland entdeckt. Inzwischen wurden hunderte Studien zur Wirkung von Xylit (Xylitol) auf die Entstehung von Zahnkaries veröffentlicht. Xylit ist ein Zuckeraustauschstoff und hat eine vergleichbare Süßkraft wie Haushaltszucker bei jedoch rund 40% weniger Kalorien.

Es wurde untersucht und wird angenommen, dass Xylitol die Bildung von Zahnbelag bzw. Plaque reduzieren und auf diese Weise Karies das Wachstum Karies-erregender Bakterien hemmen und deren Festsetzung am Zahnschmelz verhindern kann. Zusätzlich wird dadurch auch die kariesfördernde Säurebildung im Zahnbelag reduziert.

 

Unser Lieblings-Zahnarzt-Tipp:

Der tägliche Verzehr von Xylit kann für Menschen mit erhöhtem Kariesrisiko eine sinnvolle Empfehlung sein, natürlich ergänzend zur häuslichen Mundhygiene.

Gemäß Experten sollten täglich 3* 2 g Xylitol eingenommen werden, beispielsweise durch Kaugummis, die als positiver Nebeneffekt den Speichelfluss anregen.

Ja, denn schon früh und natürlich unbewusst übertragen Eltern Karies-fördernde Bakterien auf ihre Kinder, weil nahezu jeder Mensch diese Bakterien in sich trägt. Daher ist es auch so gut wie unmöglich, sich dauerhaft vor dem Karies-Erreger Streptokokkus mutans in der eigenen Mundhöhle zu schützen. Erstrebenswert ist es, den Prozess der Übertragung auf Kinder so lange wie möglich zu verzögern: Beispielsweise sollte weder ein Schnuller noch der Löffel beim Füttern des Babys nicht zusätzlich von den Eltern in den Mund genommen werden.

Allerdings gilt auch für uns Erwachsene, dass Karies fördernde Bakterien leicht untereinander ausgetauscht werden können, z.B. beim Küssen. Daher ist es sehr wahrscheinlich, dass wir uns im Laufe unseres Lebens mit Kariesbakterien infizieren.

Dies ist in Bezug auf das Kariesrisiko jedoch dann nicht problematisch, wenn wir diesen Mikroorganismen Nährboden erst gar keinen Raum zum Leben bieten. Entscheidend ist hier neben regelmäßigen professionellen Zahnreinigungen vor allem die eigene Prophylaxe im Rahmen der häuslichen Mundhygiene mit regelmäßiger Nutzung von Zahnseide, so dass die Entstehung von Zahnbelag minimiert wird. Im besten Fall wird dann erst gar keine Kariesbehandlung bzw. Kariestherapie zur Kariesentfernung notwendig, obwohl der Karies-Erreger Streptokokkus mutans stets anwesend ist.

Also: Mindestens zweimal täglich putzen, #flosslikeaboss für saubere Zahnzwischenräume und regelmäßige Kontrollen durch den Zahnarzt.

Eine fortschreitende Karieserkrankung geht nicht unbedingt mit zunehmenden Zahnschmerzen einher. Dies ist auf der einen Seite zwar erfreulich, führt aber nicht selten zur irrtümlichen Selbsteinschätzung, dass keine Erkrankung vorliegt. Denn auch wenn keine Beschwerden bzw. Schmerzen empfunden werden, kann dennoch eine kariöse Infektion bestehen, die eine professionelle Kariesbehandlung in einer Zahnarztpraxis erforderlich macht, um nachhaltigen Schaden am Zahn rechtzeitig abzuwenden.

Gleichzeitig können sensible oder schmerzende Zähne ein Indiz dafür sein, dass sich eine Karies entwickelt, auch wenn äußerlich noch nichts sichtbar ist. Zur Prophylaxe sind halbjährliche Kontrolluntersuchungen mit professionellen Zahnreinigungen ideal, um Karies vorzubeugen bzw. schon in der Entstehung zu entdecken und zu therapieren. Dafür sollte von Zeit zu Zeit auch ein digitales Röntgenbild angefertigt werden, denn auch für den Zahnarzt ist selbst bei sorgfältigster Sichtkontrolle mit Lupenbrille nicht zwingend jede beginnende Karies ohne Röntgenbild erkennbar.

Nein, ein kariöser Zahn muss nur dann gezogen werden, wenn dessen Zerstörung durch die Zahnkaries schon so weit fortgeschritten ist (z.B. bis unterhalb des Knochens), dass der Zahn durch Knochenabbau bzw. Abbau der Zahnsubstanz bereits zu locker geworden ist oder der Zahn eine so starke Entzündung aufweist, dass eine Wurzelbehandlung nicht mehr möglich ist.

Daher unser Tipp: Nicht zu lange abwarten, denn eine Heilung der Infektion erfolgt nicht von selbst und je früher Sie einen Termin in unserer Zahnarztpraxis vereinbaren, umso besser können wir mit der passenden individuellen Kariestherapie weiterhelfen und das Kariesrisiko senken.

Dies ist individuell unterschiedlich. In manchen Fällen sind die Beschwerden nach der abgeschlossenen Therapie bereits beseitigt. Insbesondere nach tieferen Eingriffen (nahe am Nerven) und bei fortgeschrittenen Entzündungen ist es jedoch normal, dass noch über einen längeren Zeitraum Schmerzen auftreten, die sich häufig in Form eines Druckgefühls oder erhöhter Kälteempfindlichkeit äußern. Meistens treten die Beschwerden wenige Stunden nach der Kariesbehandlung auf, sobald die Betäubungsspritze ihre Wirkung verliert.

Sofern die Beschwerden nach ein bis zwei Wochen noch nicht abklingen oder eine spürbare Verbesserung eintritt, empfehlen wir Ihnen eine Kontrolluntersuchung in unserer Praxis. Schmerzlindernde Medikamente sollten auch im Falle von Beschwerden nicht länger als drei Tage ohne professionelle Kontrolle der abgeschlossenen Kariestherapie durch einen Zahnarzt eingenommen werden.  Es ist wichtig zu wissen, dass eine einmalige Kariesbehandlung nicht sicher davor schützen kann, dass Karies erneut auftritt. Eine sorgfältige häusliche Mundhygiene mit täglicher Nutzung von Zahnseide sowie eine zahnfreundliche Ernährung und nicht zuletzt die Prophylaxe durch professionelle Zahnreinigungen sind nach Abschluss der Kariestherapie sowie auch langfristig die wichtigsten drei Voraussetzungen, damit die erfolgte Kariesentfernung nachhaltig erfolgreich bleibt.

Fluoridhaltige Zahnpasta unterstützt die Einlagerung von Mineralien in den Zahnschmelz, der auf diese Weise gehärtet und im Allgemeinen widerstandsfähiger wird, auch gegen Karies. Im Falle einer beginnenden Karies können professionelle Fluoridierungsmaßnahmen mit Fluoridlack (z.B. Duraphat) in unserer Zahnarztpraxis sogar als Therapie ausreichen. Ergänzend zur Fluorid-Gabe durch den Zahnarzt wird dabei der Zahnbelag entfernt und zusätzlich eine antibakterielle Behandlung durchgeführt.

Auch weil Karies zu Beginn oftmals schmerzfrei ist, bleibt eine Infektion im Anfangsstadium oft unbemerkt. Der betroffene Bereich wird jedoch im Zeitverlauf unbehandelt immer größer, sobald sich eine Karies im Zahnzwischenraum erst einmal etabliert hat. Spürbar wird die Erkrankung zum Beispiel erst dann, wenn man mit der Zahnseide hängen bleibt, sich eine Zahnfleischentzündung entwickelt oder die Kälteempfindlichkeit zunimmt. Auch ein ungewöhnlicher Geruch bzw. Geschmack kommt nicht selten vor. Erst im weiteren Verlauf entsteht dann das „Loch“ im Zahn, das in Verbindung mit einer Entzündung des Nervs dann schließlich auch zu Schmerzen führt. Um dies zu vermeiden und eine frühzeitige Diagnose sicherzustellen, machen wir routinemäßig in gewissen Abständen digitale Röntgenbilder. Röntgen ist das dritte Auge des Zahnarztes, daher sollte ein Röntgenbild in regelmäßigen Abständen im Rahmen einer Kontrolluntersuchung gemacht werden! Wir bieten in unserer Zahnarztpraxis digitales Röntgen mit geringst möglicher Strahlung an, auch komfortabel direkt am Behandlungsstuhl.

Auch der Speichel spielt eine Rolle in der Kariesentstehung, denn Patienten mit einem reduzierten Speichelfluss haben neben dem Gefühl des trockenen Mundes auch ein erhöhtes Risiko für Karies.

Zum einen enthält Speichel mineralische Bestandteile, die dem Zahnschmelz notwendige Mineralien zuführen und daher einen Beitrag zur Reparatur des Schmelzes leisten – Zahnärzte bezeichnen dies als Remineralisierung.

Zum anderen trägt Speichel aktiv zur Selbstreinigung des Mundes bei – und damit zur Vorsorge gegen Karies und Parodontitis. Unser Speichel unterstützt die Entfernung von Speiseresten aus der Mundhöhle und verdünnt die von Kariesbakterien produzierte Säure.

Medikamente, Rauchen und Diabetes können Ursachen für eine geringere Speichelproduktion sein. Diese nimmt auf der Lebensachse jedoch auch ganz natürlich ab. Daher tritt vor allem bei älteren Menschen öfter Mundtrockenheit auf, deren Begleiterscheinungen neben dem beschriebenen, erhöhten Kariesrisiko auch Mundgeruch, Schluckbeschwerden oder ein geringerer Halt etwaiger Prothesen sein können.

Unsere Lieblings-Zahnarzt-Tipps:

  • Täglich möglichst viel Wasser oder z.B. ungesüßten Tee zu trinken, unterstützt eine größere Speichelmenge.
  • Kauen Sie Nahrung zur Anregung der Speichelproduktion sowie für eine gute Durchblutung des Zahnfleisches möglichst lange, insbesondere ballaststoffreiche Lebensmittel wie beispielsweise Vollkornbrot.
  • Sprechen Sie Ihren Arzt oder Apotheker darauf an, ob etwaige Medikamente als Begleiterscheinung unter Umständen eine austrocknende Wirkung haben.

Ziel einer Wurzelbehandlung (auch Wurzelkanalbehandlung oder Endodontologie) ist immer der Zahnerhalt. Wir sind davon überzeugt, dass keine Form von Zahnersatz so gut sein kann wie die Natur. Daher ziehen wir einen Zahn nur als letztes Mittel. Notwendig wird eine Wurzelbehandlung bei einem geschädigten Zahnnerven im fortgeschrittenen Stadium einer Kariesinfektion. Durch eine Wurzelkanalbehandlung, die sowohl bei lebenden, also auch bei entzündeten oder bereits schon abgestorben Zahnnerven durchgeführt werden, lässt sich ein Zahn in vielen Fällen erhalten. Der Behandlungserfolg ist dann von Dauer, wenn alle Bakterien sowie abgestorbenes Gewebe aus den Wurzelkanälen restlos entfernt wurden und keine neue Infektion auftritt. Ein Füllmaterial verschließt den behandelten Zahn abschließend dicht.

Bei der relativ neuen Methode der Kariesinfiltration bzw. Icon-Therapie muss nicht gebohrt werden, so dass keine gesunde Zahnsubstanz mehr abgetragen wird. Es handelt sich um eine mikroinvasive Behandlungsmethode. Leider eignet sich diese Methode nur bei Erkrankungen in einem sehr frühen Anfangsstadium von Patienten, deren Karies nur minimal fortgeschritten ist, ohne jede betroffene Stelle im Dentin- oder Wurzelbereich. Sobald Teile des Zahnschmelzes abgetragen oder herausgebrochen sind, ist eine Füllung bzw. ein Inlay zwingend notwendig.

Bei der Kariesinfiltration (Icon-Therapie) wird zunächst ein Ätzgel auf die kariöse Stelle aufgetragen, das den kariösen Bereich entfernen soll. Im Anschluss versiegelt Icon, ein flüssiger Kunststoff, den Zahn gegen kariogene Säuren. Der flüssige Kunststoff dringt dabei tief in die Kapillaren des betroffenen Zahns ein und wird abschließend mit UV-Licht ausgehärtet. Im Idealfall hat der betroffene Zahnbereich nach der Icon-Therapie die gleiche Farbe wie vor dem Kariesbefall.

Die möglicherweise sichtbaren Anzeichen einer kariösen Läsion des Zahnschmelzes sind farbliche Veränderungen auf den Zähnen, z.B. durch weißliche bis bräunliche oder schwarze Flecken. Zahnschmerzen können zwar auch auftreten, dies ist aber nicht immer der Fall und oftmals erst im weiteren Verlauf einer Karieserkrankung der Fall, wenn der Zahnschmelz bereits durchbrochen ist. Sollten Sie selbst Farbveränderungen wahrnehmen oder unter Zahnschmerzen leiden, empfehlen wir in jedem Fall einen Termin für eine Kontrolluntersuchung beim Zahnarzt.

Load More

Bewertungen & Patientenstimmen

Patientenstimmen

Sie ist sehr sehr freundlich, nimmt sich viel Zeit, erklärt geduldig und ist einfühlsam. Super finde ich auch, dass sie überhaupt nicht versucht einem etwas zu verkaufen (wie die oder die zusätzliche Leistung) sondern ganz und gar im Patienteninteresse handeln zu scheint.

Sie ist eine ganz tolle Zahnärztin!

Jameda-Bewertung vom 06.08.2020 über Pia Krasser

Also ganz ehrlich, auf den Zahnarzt freut sich keiner. Diese Praxis ist aber anders, als alle, in denen ich bisher war (durch mehrere Umzüge einiges an Erfahrung). Schon im Wartezimmer fühlt man sich richtig wohl und kann sich Heißgetränke machen oder Wasser einschenken. Wenn ich es für einen Notfall halte und die Praxis es einrichten kann, wird ein kurzfristiger Termin möglich gemacht und Frau Dr. Holzer ist wahnsinnig sympathisch, einfühlsam und sie erklärt jeden Schritt.

Tausend Dank!

Jameda-Bewertung vom 10.07.2020 über Dr. Nadine Holzer

Unabhängig der extrem sympathischen Einrichtung zum Wohlfühlen, fühle ich mich jedes Mal sehr kompetent beraten und behandelt. Die Routineuntersuchung/ Zahnreinigung wurde wieder mit zeitnaher Terminvergabe und guter Behandlung durchgeführt. Man wird fachlich über die Schritte beraten und auf eventuelle andere Problematiken hingewiesen ABER es wird einem nicht "verkauft". Ich schätze es wenn Ärzte Patienten als Patienten sehen und nicht als Kunden!! Hier ist das so :-).

Daher immer wieder gerne!

Google-Bewertung aus August 2020 über die Praxis

Das Team ist super freundlich und immer hilfsbereit. Die Praxis kann ich aus eigener Erfahrung zu 100% empfehlen! (…) Meines Erachtens ist diese Praxis beispielgebend in Bezug auf Behandlung und Umgang mit dem Patienten. Sehr modern und auf dem neusten Stand. (…) Vielen Dank dafür.

Jameda-Bewertung vom 08.08.2020 über Dr. Sophia Hollunder

Ich bin bereits seit sehr vielen Jahren bei Fr. Dr. Steinbach in Behandlung. Die erste Behandlung erfolgte noch in Rheinbreitbach. Nach meinem Umzug nach Köln, habe ich mehrere schlechte Erfahrungen machen müssen. Umso mehr freute ich mich daher, als ich erfuhr, dass Frau Dr. Steinbach ihre eigene Praxis in Köln eröffnete. Seitdem bin ich auch wieder bei ihr in Behandlung und habe die Praxis bereits mehreren Freunden und Kollegen empfohlen, welche ebenfalls durchweg sehr zufrieden waren.

Jameda-Bewertung vom 25.08.2020 über Dr. Christin Steinbach

Es war mir eine Freude mich von Frau Dr. Holzer behandeln zu lassen. Sie hat sich sehr viel Zeit genommen und mich in aller Ruhe perfekt beraten. Dem gesamten Team merkt man den Spaß bei der Arbeit an!

Jameda-Bewertung vom 17.08.2020 über Dr. Nadine Holzer

Ich habe noch nie so eine einfühlsame und aufmerksame Zahnärztin wie Frau Dr. Hollunder gehabt.

Nach ausgiebiger Voruntersuchung wurde nochmal ausführlich aufgeklärt und abgesprochen wie die Behandlung ablaufen sollte. Auch während der Behandlung, die immer sorgsam und vorsichtig abläuft, wird jeder Schritt nochmals erklärt. Frau Dr. Hollunder achtet währenddessen darauf wie es dem Patienten geht und legt kleine Pausen ein.

Mit ihrer professionellen und herzlichen Art habe ich mich auch beim Zahnarzt wohl gefühlt.

Jameda-Bewertung vom 25.08.2020 über Dr. Sophia Hollunder

Bei Lieblings-Zahnarzt wird der Name gelebt. Die Terminvergabe funktioniert immer schnell und unkompliziert. Man fühlt sich total wohl, in den Räumlichkeiten und bei dem netten Team. Man wird super beraten und die Behandlungen waren immer top. Ich komme gerne in die Praxis und die sonst nervigen Termine sind auf einmal gar kein übel mehr, sondern einfach die Zeit die man für sich und seine Gesundheit nimmt. Dankeschön!

Google-Bewertung aus September 2020 über die Praxis

Ich habe bisher noch keine so ausgeglichene Atmosphäre und angenehme Einrichtung in einer Arztpraxis erlebt. Vor dem Weißkitteleffekt braucht sich hier wirklich niemand zu fürchten.

Frau Dr. Steinbach ist eine sehr kompetente und empathische Zahnärztin, für die der Zahnerhalt an oberster Stelle steht. Ich bin froh, dass mir diese Praxis empfohlen wurde.

Jameda-Bewertung vom 23.09.2020 über Pia Krasser

Ich habe bisher noch keine so ausgeglichene Atmosphäre und angenehme Einrichtung in einer Arztpraxis erlebt. Vor dem Weißkitteleffekt braucht sich hier wirklich niemand zu fürchten.

Frau Dr. Steinbach ist eine sehr kompetente und empathische Zahnärztin, für die der Zahnerhalt an oberster Stelle steht. Ich bin froh, dass mir diese Praxis empfohlen wurde.

Jameda-Bewertung vom 26.09.2020 über Dr. Christin Steinbach

Termin bei Ihrem Lieblingszahnarzt vereinbaren

Wann dürfen wir für Sie da sein? Sie können gerne anrufen oder Ihren Termin ganz einfach hier online vereinbaren. Nutzen Sie unser Formular, dann bestätigen wir einen Ihrer Terminvorschläge per SMS. Sollten Ihre Wunschtermine bereits vergeben sein, rufen wir Sie in jedem Fall an, um gemeinsam einen Alternativtermin zu finden.

Anamnesebogen für Erwachsene

Anamnesebogen für Kinder

    Waren Sie schon einmal bei uns?
    janein Online-Anamnese starten

    Zahnarztpraxis In Köln
    Zahnarztpraxis In Köln
    Lieblings-Zahnarzt
    Beratung Dr. Steinbach
    Empfangsbereich Zahnarztpraxis
    Kinderzahnarzt Wartebereich
    Lieblingszahnarzt Wartebereich
    Lieblingszahnarzt
    Moderne Zahnarztpraxis
    Praxis Gerling Quartier
    Praxis Zahnarzt Koeln
    Praxis Zahnarzt Steinbach
    Praxiseinrichtung Lieblingszahnarzt
    Wartebereich Lieblingszahnarzt
    Zahnarzt Köln
    Zahnarztpraxis Wartebereich
    Zahnbehandlung Behandlungsraum

    Weitere Leistungen

    Anfahrt

    Back To Top